Das ma-co-Projekt „Zusatzqualifikation FALOGplus“ im Rahmen der Förderrichtlinie JOBSTARTER plus

Unter der neuen Förderrichtlinie JOBSTARTER plus hat die ma-co maritimes competenzcentrum GmbH ein Projekt für die Ausbildungsbetriebe „Fachkraft für Lagerlogistik (FaLog)“ starten. Ziel ist es, Zusatzqualifikationen für die Auszubildenden „Fachkraft für Lagerlogistik“ zu entwickeln und zu erproben.

Hintergrundinfos Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus

Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen.

Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Was sind die grundlegenden Projekt-Ziele?

Die Zusatzqualifikation soll die Attraktivität des Logistikberufes erhöhen und es den Auszubildenden mit Potenzial ermöglichen, kurzfristig verantwortungsvolle Funktionen, wie beispielsweise die Vorarbeiterrolle in den Logistikbetrieben, zu übernehmen.

Das entwickelte modulare System soll in der Zielregion Bremen und Bremerhaven etabliert werden und im Anschluss auf andere Handelskammern und IHKs übertragbar sein.

Was sind die Schwerpunkte von FALOGplus?

  • Konzeption einer Zusatzqualifikation für den Ausbildungsberuf „Fachkraft für Lagerlogistik“ gemeinsam mit der Handelskammer Bremen/Bremerhaven und den beteiligten Betrieben. (Start: Mai 2016)
  • Entwicklung eines Zusatzmoduls zur Prüfung vor der Handelskammer Bremen / Bremerhaven mit dem Abschluss „FALOGplus – der operative Logistikmanager (m/w) im Lager / Distribution“.(Start Mai 2016)
  • Durchführung und Erprobung der Zusatzqualifikation „FALOGplus“. (Start des ersten Durchgangs im Mai 2017, Umfang von 400 Unterrichtsstunden, Start des zweiten Durchgangs: Mai 2018)

Welche Kompetenzfelder werden in der Zusatzqualifikationen behandelt?

  • Kompetenzen „Führung und Kommunikation“ (u.a. Führungsverständnis und -verhalten, Interkulturelle Zusammenarbeit, Kundenorientierung, Zeit- und Selbstmanagement)
  • Kompetenzen „gewerblich-technische Praxis“ (u.a. Ladungssicherungsführerschein nach VDI 2700a und CTU, ADR-Schein zur Beförderung von Gefahrgut)
  • Kompetenzen „Dokumentation und kaufmännische Administration“ (u.a. ganzheitliche Bearbeitung von Kundenaufträgen vom Eingang bis zum kaufmännischen Rechnungswesen)
  • Kompetenzen „Logistikplanung und Logistikcontrolling“ (u.a. Konzeption und Bewertung von Logistikprozessen, Personal- und Geräteplanung im Schichtsystem)
  • Kompetenzen „Sprachen und IT“ (u.a. Englisch in der logistischen Praxis, Excel als zentrales Hilfsmittel bei der Logistikplanung und im Logistikcontrolling)

Welcher Abschluss wir erworben?

Die Zusatzqualifikation endet mit einer Prüfung vor der Handelskammer Bremen. Der Titel lautet FALOGpus – operatives Logistikmanagement in Lager und Distribution“.

FALOGplus Faltblatt

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